Zuger Kiwanis-Clubs beschenken Kinder

Bereits zum zehnten Mal haben die drei Zuger Kiwanis-Clubs (KC Zug, KC Zug-Zuger-land und KC Zug-Ennetsee) Weihnachtsgeschenke für Kinder von Eltern mit begrenzten finanziellen Ressourcen gespendet. Diese sinnvolle Weihnachtsaktion wurde erneut zusammen mit dem Verein «Zuger helfen Zugern» durchgeführt. Der Verein hat im Vorfeld Eltern aufgerufen, die Wunschzettel ihrer Kinder einzureichen. Insgesamt 130 Kinder dürfen sich darauf freuen, an Weihnachten ihre Geschenke in Empfang nehmen zu können.

Kürzlich haben Vertreter der drei Kiwanis-Clubs die 130 Geschenke an Emina Ramadami und Mel Sommerhalder übergeben, welche die Organisation dieser Aktion von der Vereinsgründerin Rosa Kolm übernommen haben. Sie werden die Geschenke an die Eltern weitergeben, damit diese die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen können. Die Namen der beschenkten Kinder und derer Eltern sind den Kiwanis-Clubs nicht bekannt. Mit den Geschenken wollen die Kiwaner die Kinder überraschen und ihnen und ihren Familien eine Freude bereiten. Dies ganz nach dem Motto von Kiwanis International «Serving the children of the World».

Die Zuger Kiwanis-Clubs unterstützen den Verein «Zuger helfen Zugern» seit längerer Zeit nicht nur mit dieser Weihnachtsaktion, sondern leisten auch jährliche Beiträge an die Sozialaktionen des Vereins. Sie engagieren sich auch an den National Summer Games von Special Olympics Switzerland, die Ende Mai 2026 in Zug stattfinden. An diesem Anlass werden Sportlerinnen und Sportler mit geistigen Beeinträchtigungen in 16 Sportarten um Medaillen kämpfen.

Bild: Geschenkübergabe durch Vertreter der drei Zuger Kiwanis-Clubs, v.l.n.r. Emina Ramadami und Mel Sommerhalder (beide Verein «Zuger helfen Zugern»), Urs Andermatt (KC Zug), Martin Uster (KC Zug-Zugerland), Cornel Schuler und Lukas Ineichen (beide KC Zug-Ennetsee), Aldo Fischlin und Philip C. Brunner (beide KC Zug)


Referat Wärmeverbund Ennetsee

Am Dinner vom 17. November 2025 hielt Adriano Carminitano ein Referat über den Wärmeverbund Ennetsee, der von der WWZ realisiert wird. Der Wärmeverbund führt von Perlen (Regeneria) bis nach Zug. Die Leitung wird im Endausbau 37 km lang sein und 37 MW Leistung erbringen (zum Vergleich: ein EFH benötigt ca. 15 KW). Gegenüber fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas etc. werden rund 15 Tonnen CO2 eingespart. Die WWZ investiert für dieses Projekt mehr als CHF 100 Mio. Daneben erstellt sie weitere Wärmeverbünde in Zug (Circolago, 2017-2027) und in Steinhausen (2024-2031). Ziel ist es, die Wärmeverbünde Steinhausen und Ennetsee zusammenzuschliessen. Das transportierte Wasser beim Wärmeverbund Ennetsee hat eine Temperatur von 110 Grad und bis Cham einen Verlust von rund 5 Grad. Das Wasser wird wieder zurück nach Perlen geführt, wo es noch 50 Grad warm ist. Der Kreislauf dauert 36 Stunden. Der Break-Even ist erst in rund 57 Jahren erreicht!

Legende Foto: Adriano Carminitano (links) und Frank Buchser, Programmchef (rechts)


Ralph Stärkle neuer Präsident des Kiwanis Clubs Zug-Ennetsee

An der 31. Generalversammlung des Kiwanis Clubs Zug-Ennetsee im Restaurant Rössli in Hünenberg wurde Ralph Stärkle, Walchwil, als Nachfolger von Daniel Grunder zum neuen Präsidenten gewählt. Ralph Stärkle ist Prof. Dr. med. und Facharzt für Chirurgie speziell Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) mit eigener Praxis in Cham. Programmchef für das neue Vereinsjahr ist Frank Buchser, Rotkreuz. Dem Vorstand gehören weiter Beat Kaufmann, Hünenberg (Finanzen), Lukas Ineichen, Hünenberg (Sozialkommission), Ralph Wipfli, Cham, (Aufnahmekommission) und Guido Wetli, Hünenberg (Sekretariat) an. Als Präsident elect wird Samuel Eicher, Honau, im Herbst 2026 der nächste Präsident des Kiwanis Clubs Zug-Ennetsee werden.

Für seine grossen Verdienste wurde Stefan Bättig, Hagendorn, zum Ehrenmitglied ernannt. Stefan Bättig ist seit 22 Jahren ein sehr aktives Mitglied und war in dieser Zeit u.a. Präsident, Programmchef und während rund zwölf Jahren Finanzchef. Zudem stellt er sich immer wieder für Projekte, Delegationen etc. uneigennützig zur Verfügung.

Im letzten Vereinsjahr hat der Kiwanis Club Zug-Ennetsee mehr als CHF 15'000.— an Sozialbeiträgen geleistet und damit benachteiligte Menschen – vor allem Kinder und Familien – unterstützt. Zusammen mit den beiden anderen Zuger Kiwanis Clubs wurden auch die National Summer Games von Special Olympics 2026 in Zug mit einem namhaften Betrag bedacht. In 16 Sportarten werden Menschen mit geistiger Behinderung Ende Mai 2026 um Medaillen kämpfen. Die Mitglieder der Zuger Kiwanis Clubs werden dabei als Helfer oder in einer anderen Form zu einem guten Gelingen des Anlasses beitragen. Als nächstes Sozialprojekt steht wie in den Vorjahren die Weihnachtsaktion zusammen mit dem Verein «Zuger helfen Zugern» auf dem Programm. Dabei werden die Kiwaner des Kantons Zug rund 120 Kindern ihre Wunsch-Weihnachtsgeschenke erfüllen.


Besichtigung Christbaumanlage Schlumpf in Steinhausen

Heute treffen wir uns auf der Christbaumanlage von Beda Schlumpf in den Vorderhöfen in Steinhausen. Auf einer spannenden Führung erzählt er uns viel Wissenswertes über die Christbäume und die eigene Christbaumanlage. Im Jahr 1980 hat Isidor Schlumpf, der Vater von Beda, mit dem Anbau von Christbäumen begonnen. Die Christbaumanlage ist rund 5 Hektaren gross und zählt ca. 25'000 Tannen, vorwiegend Nordmanntannen. Beda Schlumpf ist damit in der Region der grösste Christbaumproduzent. Die Bewirtschaftung ist rein biologisch. Es werden keine Chemikalien eingesetzt. Der Verkauf erfolgt direkt ab Hof und nicht über Grossverteiler. Im Anschluss an die Führung geniessen wir feine Steaks und Würste, perfekt gegrillt von unserem Grillmeister und Mitglied Vesa.


Referat von Stefan Schmid: vom Börsenhändler zum Krankenpfleger

Am Dinner vom 18. Mai 2025 konnte Programmchef Stefan Bättig mit Stefan Schmid einen guten Kollegen und spannenden Referenten begrüssen. Dass das Thema «vom Börsenhändler zum Krankenpfleger» interessierte, zeigte die grosse Beteiligung und insbesondere die Teilnahme vieler Kiwanis-Ladies. Stefan Schmid hatte ursprünglich eine Banklehre absolviert und arbeitete anschliessend eine Zeitlang als Börsenhändler. Nach verschiedenen Zwischenstationen und der Frage nach dem Sinn des Lebens absolvierte er den SRK-Kurs zum Pflegehelfer. Anschliessend erwarb er den CAS in Gerontologie und übernahm die administrative Leitung in einem Alterszentrum. Heute gehört ihm eine Galerie in Zug. In seinem Referat stellte er auch einige grundlegende Fragen wie: Sind Träume noch erlaubt? Kennen wir uns wirklich? Was kommt nach der Pensionierung? Stefan Schmid ermunterte die Anwesenden, mutiger zu sein und auch einmal etwas Neues zu machen. Es sei noch vieles möglich. Man müsse es einfach tun. Wenn er Börsenhändler geblieben wäre, hätte er jetzt viel mehr Geld, dafür sei er nun reicher an Erfahrung.

Foto: Programmchef Stefan Bättig (links), Stefan Schmid (Mitte), Roland Walker(rechts)

Vorstellung Stiftung Swisshand durch Stefan Mösli

Am 5. Mai 2025 stellte uns Stefan Mösli, Zug, im Rahmen die Stiftung Swisshand näher vor. Die Stiftung wurde 1968 gegründet und ist bei der Sika AG in Zug angegliedert, wo Stefan Mösli seit 35 Jahren in leitender Stellung tätig ist. Seit mehreren Jahren ist er auch Präsident des Stiftungsrates und Leiter Spendeneinsatz. Es handelt sich um eine gemeinnützige und auch steuerbefreite Stiftung, die sich auf einige wenige afrikanische Länder (z.B. Uganda, Ghana, Kamerun) fokussiert. Die Zielgruppe sind Frauen an der Armutsgrenze, denen zur Verwirklichung einer kleingewerblichen Idee Mikrokredite gewährt werden. Diese werden jedoch nicht einfach so vergeben. Vorgängig werden die Kreditnehmenden – zu Gruppen zusammengefasst – in ihrer unternehmerischen Kompetenz geschult und es werden ihnen elementare betriebswirtschaftliche Kenntnisse beigebracht. Das erfolgreich absolvierte Training ist Voraussetzung für die Gewährung des Kredits, den sie innerhalb einiger Monate zurückzahlen müssen. Vor Ort arbeitet Swisshand mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Diese führen und begleiten die Programme bzw. die Kreditnehmerinnen. Swisshand selbst besteht personell ausschliesslich aus den ehrenamtlich tätigen Stiftungsratsmitgliedern in der Schweiz. Wie Stefan Mösli ausführte, richtet die Stiftung keine Almosen aus, sondern hat einen rein unternehmerischen Ansatz. Deshalb müssten die Mikrokredite auch mit einem Zins zwischen 2.5 und 3 % zurückbezahlt werden, wobei die Rückzahlungsquote bei über 95 % liege. Ein Mikrokredit betrage in der Regel zwischen USD 100 und 250. Im Jahr 2024 seien Mikrokredite in der Höhe von mehr als CHF 45'000 im Rahmen von mehr als 100 Programmen vergeben worden. Für die Führung und Begleitung der Programme vor Ort (inkl. Controlling) und die Schulung der Kreditnehmerinnen würden den lokalen Organisationen rund CHF 415'000 ausgerichtet. Ob unser Club die Stiftung finanziell unterstützen soll, wird nun die Sozialkommission diskutieren und anschliessend dem Vorstand einen Antrag unterbreiten.

Foto: von links Stefan Bättig (Programmchef), Stefan Mösli, Daniel Grunder (Präsident) und Lukas Ineichen (Sozialkommission)

Besuch bei der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Zentralschweiz in Hünenberg

Am 17. März 2025 nahmen rund 20 Kiwaner an einer Besichtigung der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Zentralschweiz in Hünenberg teil. Es handelt sich dabei um die Nachfolgeorganisation der ehemaligen Landi Hünenberg. Diese war per Ende Dezember 2023 aus der Fenaco ausgetreten und fusionierte mit der damaligen Landwirtschaftlichen Genossenschaft Rigi, Küssnacht. Zusammen bildet man nun die Landwirtschaftliche Genossenschaft Zentralschweiz. Giacomo Florida, Standortleiter Hünenberg, informierte über verschiedene Kennzahlen der neuen Firma, deren Kerngeschäft die Mischfutterproduktion ist. Der Umsatz im Jahr 2024 betrug rund CHF 50 Mio., wobei 90.4 % im Agrar-, 8 % im Energie- und 1.6 % im Immobilienbereich erarbeitet wurden. Insgesamt beschäftigt der Betrieb 46 Mitarbeitende, 17 in Hünenberg und 29 in Küssnacht. Die Genossenschaft zählt 470 Mitglieder, hauptsächlich Landwirte. 2024 wurden rund 19'000 Tonnen Mischfutter produziert, wobei 2024 das schlechteste Jahr seit 20 Jahren war. Erstaunlich ist, dass die Genossenschaft rund 90 % des gesamten Getreides aus dem Kanton Zug übernimmt. Sie führt auch ein Pflichtlager für Getreide, das für vier Monate ausreichen muss. Nach diesen Informationen referierte Christian Bircher, Präsident der LGZ, über den Fusionsprozess, der von unserem Präsidenten Daniel Grunder anwaltlich begleitet wurde. Anschliessend ging es dann auf einen Rundgang durch die Produktionsräume.


Hollywood im Rössli

Am Dinner vom 6. Januar 2025 erzählten uns Thomas Nellen und Ueli Steiger ihre unglaublichen Karrieren und Lebensgeschichten als Kameramann bzw. Visagist in Hollywood. Ueli Steiger arbeitete nach der Filmschule in London als Kameramann für verschiedene namhafte Regisseure (u.a. Roland Emmerich), Filme (z.B. Independence Day, The Day After Tomorrow) und Studios (MGM, Paramount, Warner-Brothers). Thomas Nellen war zunächst im Gastgewerbe tätig und sattelte später auf Maskenbildner/Visagist um. Er hat als Visagist über hundert Schauspielerinnen und Schauspieler betreut und ist der Personal-Visagist von Jeff Bridges. Ueli und Thomas leben nun seit 1993 in Hollywood, sind aber als Freelancer überall auf der Welt tätig.

Bildlegende: von links Stefan Bättig, Ueli Steiger, Thomas Nellen.