Besichtigung Distillerie Etter, Zug
Vor dem Dinner vom 19. Januar 2026 stand eine Besichtigung der Distillerie Etter in Zug auf dem Programm. Wir wurden von Gabriel Galliker-Etter, dem Firmeninhaber in 4. Generation durch den Betrieb geführt. 1823 erfolgte die erstmalige Erwähnung der Kirschherstellung aus eigenen Kirschen auf dem Bauernhof «Bergli» in Menzingen. Aber erst im Jahr 1870 wurde die gewerbliche Brennerei Etter in Zug gegründet. Etter stellt nicht nur Kirsch und andere Fruchtbrände her, sondern auch Gin, Whiskey und neuerdings auch Rum. Zusätzlich betreibt Etter eine Weinhandlung, wobei die ehemalige Weinhandlung Helbling, Zug, im Jahr 1987 übernommen wurde. Bei der Besichtigung einer Brennerei darf natürlich eine Degustation der wunderbaren Brände nicht fehlen. Dabei sind wir nicht zu kurz gekommen.
Zuger Kiwanis-Clubs beschenken Kinder
Bereits zum zehnten Mal haben die drei Zuger Kiwanis-Clubs (KC Zug, KC Zug-Zuger-land und KC Zug-Ennetsee) Weihnachtsgeschenke für Kinder von Eltern mit begrenzten finanziellen Ressourcen gespendet. Diese sinnvolle Weihnachtsaktion wurde erneut zusammen mit dem Verein «Zuger helfen Zugern» durchgeführt. Der Verein hat im Vorfeld Eltern aufgerufen, die Wunschzettel ihrer Kinder einzureichen. Insgesamt 130 Kinder dürfen sich darauf freuen, an Weihnachten ihre Geschenke in Empfang nehmen zu können.
Kürzlich haben Vertreter der drei Kiwanis-Clubs die 130 Geschenke an Emina Ramadami und Mel Sommerhalder übergeben, welche die Organisation dieser Aktion von der Vereinsgründerin Rosa Kolm übernommen haben. Sie werden die Geschenke an die Eltern weitergeben, damit diese die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen können. Die Namen der beschenkten Kinder und derer Eltern sind den Kiwanis-Clubs nicht bekannt. Mit den Geschenken wollen die Kiwaner die Kinder überraschen und ihnen und ihren Familien eine Freude bereiten. Dies ganz nach dem Motto von Kiwanis International «Serving the children of the World».
Die Zuger Kiwanis-Clubs unterstützen den Verein «Zuger helfen Zugern» seit längerer Zeit nicht nur mit dieser Weihnachtsaktion, sondern leisten auch jährliche Beiträge an die Sozialaktionen des Vereins. Sie engagieren sich auch an den National Summer Games von Special Olympics Switzerland, die Ende Mai 2026 in Zug stattfinden. An diesem Anlass werden Sportlerinnen und Sportler mit geistigen Beeinträchtigungen in 16 Sportarten um Medaillen kämpfen.

Bild: Geschenkübergabe durch Vertreter der drei Zuger Kiwanis-Clubs, v.l.n.r. Emina Ramadami und Mel Sommerhalder (beide Verein «Zuger helfen Zugern»), Urs Andermatt (KC Zug), Martin Uster (KC Zug-Zugerland), Cornel Schuler und Lukas Ineichen (beide KC Zug-Ennetsee), Aldo Fischlin und Philip C. Brunner (beide KC Zug)
Referat Wärmeverbund Ennetsee
Am Dinner vom 17. November 2025 hielt Adriano Carminitano ein Referat über den Wärmeverbund Ennetsee, der von der WWZ realisiert wird. Der Wärmeverbund führt von Perlen (Regeneria) bis nach Zug. Die Leitung wird im Endausbau 37 km lang sein und 37 MW Leistung erbringen (zum Vergleich: ein EFH benötigt ca. 15 KW). Gegenüber fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas etc. werden rund 15 Tonnen CO2 eingespart. Die WWZ investiert für dieses Projekt mehr als CHF 100 Mio. Daneben erstellt sie weitere Wärmeverbünde in Zug (Circolago, 2017-2027) und in Steinhausen (2024-2031). Ziel ist es, die Wärmeverbünde Steinhausen und Ennetsee zusammenzuschliessen. Das transportierte Wasser beim Wärmeverbund Ennetsee hat eine Temperatur von 110 Grad und bis Cham einen Verlust von rund 5 Grad. Das Wasser wird wieder zurück nach Perlen geführt, wo es noch 50 Grad warm ist. Der Kreislauf dauert 36 Stunden. Der Break-Even ist erst in rund 57 Jahren erreicht!

Legende Foto: Adriano Carminitano (links) und Frank Buchser, Programmchef (rechts)
Ralph Stärkle neuer Präsident des Kiwanis Clubs Zug-Ennetsee
An der 31. Generalversammlung des Kiwanis Clubs Zug-Ennetsee im Restaurant Rössli in Hünenberg wurde Ralph Stärkle, Walchwil, als Nachfolger von Daniel Grunder zum neuen Präsidenten gewählt. Ralph Stärkle ist Prof. Dr. med. und Facharzt für Chirurgie speziell Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) mit eigener Praxis in Cham. Programmchef für das neue Vereinsjahr ist Frank Buchser, Rotkreuz. Dem Vorstand gehören weiter Beat Kaufmann, Hünenberg (Finanzen), Lukas Ineichen, Hünenberg (Sozialkommission), Ralph Wipfli, Cham, (Aufnahmekommission) und Guido Wetli, Hünenberg (Sekretariat) an. Als Präsident elect wird Samuel Eicher, Honau, im Herbst 2026 der nächste Präsident des Kiwanis Clubs Zug-Ennetsee werden.
Für seine grossen Verdienste wurde Stefan Bättig, Hagendorn, zum Ehrenmitglied ernannt. Stefan Bättig ist seit 22 Jahren ein sehr aktives Mitglied und war in dieser Zeit u.a. Präsident, Programmchef und während rund zwölf Jahren Finanzchef. Zudem stellt er sich immer wieder für Projekte, Delegationen etc. uneigennützig zur Verfügung.
Im letzten Vereinsjahr hat der Kiwanis Club Zug-Ennetsee mehr als CHF 15'000.— an Sozialbeiträgen geleistet und damit benachteiligte Menschen – vor allem Kinder und Familien – unterstützt. Zusammen mit den beiden anderen Zuger Kiwanis Clubs wurden auch die National Summer Games von Special Olympics 2026 in Zug mit einem namhaften Betrag bedacht. In 16 Sportarten werden Menschen mit geistiger Behinderung Ende Mai 2026 um Medaillen kämpfen. Die Mitglieder der Zuger Kiwanis Clubs werden dabei als Helfer oder in einer anderen Form zu einem guten Gelingen des Anlasses beitragen. Als nächstes Sozialprojekt steht wie in den Vorjahren die Weihnachtsaktion zusammen mit dem Verein «Zuger helfen Zugern» auf dem Programm. Dabei werden die Kiwaner des Kantons Zug rund 120 Kindern ihre Wunsch-Weihnachtsgeschenke erfüllen.
Besichtigung Christbaumanlage Schlumpf in Steinhausen
Heute treffen wir uns auf der Christbaumanlage von Beda Schlumpf in den Vorderhöfen in Steinhausen. Auf einer spannenden Führung erzählt er uns viel Wissenswertes über die Christbäume und die eigene Christbaumanlage. Im Jahr 1980 hat Isidor Schlumpf, der Vater von Beda, mit dem Anbau von Christbäumen begonnen. Die Christbaumanlage ist rund 5 Hektaren gross und zählt ca. 25'000 Tannen, vorwiegend Nordmanntannen. Beda Schlumpf ist damit in der Region der grösste Christbaumproduzent. Die Bewirtschaftung ist rein biologisch. Es werden keine Chemikalien eingesetzt. Der Verkauf erfolgt direkt ab Hof und nicht über Grossverteiler. Im Anschluss an die Führung geniessen wir feine Steaks und Würste, perfekt gegrillt von unserem Grillmeister und Mitglied Vesa.
Referat von Stefan Schmid: vom Börsenhändler zum Krankenpfleger
Am Dinner vom 18. Mai 2025 konnte Programmchef Stefan Bättig mit Stefan Schmid einen guten Kollegen und spannenden Referenten begrüssen. Dass das Thema «vom Börsenhändler zum Krankenpfleger» interessierte, zeigte die grosse Beteiligung und insbesondere die Teilnahme vieler Kiwanis-Ladies. Stefan Schmid hatte ursprünglich eine Banklehre absolviert und arbeitete anschliessend eine Zeitlang als Börsenhändler. Nach verschiedenen Zwischenstationen und der Frage nach dem Sinn des Lebens absolvierte er den SRK-Kurs zum Pflegehelfer. Anschliessend erwarb er den CAS in Gerontologie und übernahm die administrative Leitung in einem Alterszentrum. Heute gehört ihm eine Galerie in Zug. In seinem Referat stellte er auch einige grundlegende Fragen wie: Sind Träume noch erlaubt? Kennen wir uns wirklich? Was kommt nach der Pensionierung? Stefan Schmid ermunterte die Anwesenden, mutiger zu sein und auch einmal etwas Neues zu machen. Es sei noch vieles möglich. Man müsse es einfach tun. Wenn er Börsenhändler geblieben wäre, hätte er jetzt viel mehr Geld, dafür sei er nun reicher an Erfahrung.

Foto: Programmchef Stefan Bättig (links), Stefan Schmid (Mitte), Roland Walker(rechts)
Vorstellung Stiftung Swisshand durch Stefan Mösli
Am 5. Mai 2025 stellte uns Stefan Mösli, Zug, im Rahmen die Stiftung Swisshand näher vor. Die Stiftung wurde 1968 gegründet und ist bei der Sika AG in Zug angegliedert, wo Stefan Mösli seit 35 Jahren in leitender Stellung tätig ist. Seit mehreren Jahren ist er auch Präsident des Stiftungsrates und Leiter Spendeneinsatz. Es handelt sich um eine gemeinnützige und auch steuerbefreite Stiftung, die sich auf einige wenige afrikanische Länder (z.B. Uganda, Ghana, Kamerun) fokussiert. Die Zielgruppe sind Frauen an der Armutsgrenze, denen zur Verwirklichung einer kleingewerblichen Idee Mikrokredite gewährt werden. Diese werden jedoch nicht einfach so vergeben. Vorgängig werden die Kreditnehmenden – zu Gruppen zusammengefasst – in ihrer unternehmerischen Kompetenz geschult und es werden ihnen elementare betriebswirtschaftliche Kenntnisse beigebracht. Das erfolgreich absolvierte Training ist Voraussetzung für die Gewährung des Kredits, den sie innerhalb einiger Monate zurückzahlen müssen. Vor Ort arbeitet Swisshand mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Diese führen und begleiten die Programme bzw. die Kreditnehmerinnen. Swisshand selbst besteht personell ausschliesslich aus den ehrenamtlich tätigen Stiftungsratsmitgliedern in der Schweiz. Wie Stefan Mösli ausführte, richtet die Stiftung keine Almosen aus, sondern hat einen rein unternehmerischen Ansatz. Deshalb müssten die Mikrokredite auch mit einem Zins zwischen 2.5 und 3 % zurückbezahlt werden, wobei die Rückzahlungsquote bei über 95 % liege. Ein Mikrokredit betrage in der Regel zwischen USD 100 und 250. Im Jahr 2024 seien Mikrokredite in der Höhe von mehr als CHF 45'000 im Rahmen von mehr als 100 Programmen vergeben worden. Für die Führung und Begleitung der Programme vor Ort (inkl. Controlling) und die Schulung der Kreditnehmerinnen würden den lokalen Organisationen rund CHF 415'000 ausgerichtet. Ob unser Club die Stiftung finanziell unterstützen soll, wird nun die Sozialkommission diskutieren und anschliessend dem Vorstand einen Antrag unterbreiten.

Foto: von links Stefan Bättig (Programmchef), Stefan Mösli, Daniel Grunder (Präsident) und Lukas Ineichen (Sozialkommission)
Besuch bei der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Zentralschweiz in Hünenberg
Am 17. März 2025 nahmen rund 20 Kiwaner an einer Besichtigung der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Zentralschweiz in Hünenberg teil. Es handelt sich dabei um die Nachfolgeorganisation der ehemaligen Landi Hünenberg. Diese war per Ende Dezember 2023 aus der Fenaco ausgetreten und fusionierte mit der damaligen Landwirtschaftlichen Genossenschaft Rigi, Küssnacht. Zusammen bildet man nun die Landwirtschaftliche Genossenschaft Zentralschweiz. Giacomo Florida, Standortleiter Hünenberg, informierte über verschiedene Kennzahlen der neuen Firma, deren Kerngeschäft die Mischfutterproduktion ist. Der Umsatz im Jahr 2024 betrug rund CHF 50 Mio., wobei 90.4 % im Agrar-, 8 % im Energie- und 1.6 % im Immobilienbereich erarbeitet wurden. Insgesamt beschäftigt der Betrieb 46 Mitarbeitende, 17 in Hünenberg und 29 in Küssnacht. Die Genossenschaft zählt 470 Mitglieder, hauptsächlich Landwirte. 2024 wurden rund 19'000 Tonnen Mischfutter produziert, wobei 2024 das schlechteste Jahr seit 20 Jahren war. Erstaunlich ist, dass die Genossenschaft rund 90 % des gesamten Getreides aus dem Kanton Zug übernimmt. Sie führt auch ein Pflichtlager für Getreide, das für vier Monate ausreichen muss. Nach diesen Informationen referierte Christian Bircher, Präsident der LGZ, über den Fusionsprozess, der von unserem Präsidenten Daniel Grunder anwaltlich begleitet wurde. Anschliessend ging es dann auf einen Rundgang durch die Produktionsräume.
Hollywood im Rössli
Am Dinner vom 6. Januar 2025 erzählten uns Thomas Nellen und Ueli Steiger ihre unglaublichen Karrieren und Lebensgeschichten als Kameramann bzw. Visagist in Hollywood. Ueli Steiger arbeitete nach der Filmschule in London als Kameramann für verschiedene namhafte Regisseure (u.a. Roland Emmerich), Filme (z.B. Independence Day, The Day After Tomorrow) und Studios (MGM, Paramount, Warner-Brothers). Thomas Nellen war zunächst im Gastgewerbe tätig und sattelte später auf Maskenbildner/Visagist um. Er hat als Visagist über hundert Schauspielerinnen und Schauspieler betreut und ist der Personal-Visagist von Jeff Bridges. Ueli und Thomas leben nun seit 1993 in Hollywood, sind aber als Freelancer überall auf der Welt tätig.

Bildlegende: von links Stefan Bättig, Ueli Steiger, Thomas Nellen.
Zuger Kiwanis-Clubs überraschen Kinder mit Weihnachtsgeschenken
Bereits zum neunten Mal haben die drei Zuger Kiwanis-Clubs (KC Zug, KC Zug-Zuger-land und KC Zug-Ennetsee) Weihnachtsgeschenke für Kinder von weniger gut situierten Familien gespendet. Diese wertvolle Weihnachtsaktion wurde erneut zusammen mit dem Verein «Zuger helfen Zugern» durchgeführt. Der Verein hat im Vorfeld via Internet Familien aufgerufen, die Wunschzettel ihrer Kinder einzureichen. Insgesamt 120 Kinder dürfen sich nun darauf freuen, an Weihnachten ihre Wunschgeschenke auspacken zu dürfen.
Kürzlich haben Vertreter der drei Kiwanis-Clubs die 120 Geschenke an die Vereinsgründerin von «Zuger helfen Zugern», Rosa Kolm, übergeben. Der Verein wird die Geschenke an die Eltern weitergeben, so dass diese die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen können. Die Namen der beschenkten Kinder und derer Eltern sind den Kiwanis-Clubs nicht bekannt. Mit den Geschenken wollen die Kiwaner den Kindern eine Freude bereiten und für sie und ihre Familien Weihnachten zu einem unvergesslichen Fest machen. Dies ganz nach dem Motto von Kiwanis International «Serving the children of the World».
Die Zuger Kiwanis-Clubs unterstützen den Verein «Zuger helfen Zugern» nicht nur mit dieser Weihnachtsaktion, sondern leisten auch jährliche Beiträge an die Sozialaktionen des Vereins. Die Zuger Kiwanis-Clubs haben zudem beschlossen, sich auch an den National Summer Games von Special Olympics Switzerland, die Ende Mai 2026 in Zug stattfinden, finanziell und mit Helfereinsätzen zu engagieren. An diesem Anlass werden Sportlerinnen und Sportler mit geistigen Beeinträchtigungen in 16 Sportarten um Medaillen kämpfen.

Bild: Geschenkübergabe durch Vertreter der drei Zuger Kiwanis-Clubs, v.l.n.r. Patrick Lengwiler (KC Zug-Zugerland), Urs Andermatt (KC Zug), Rosa Kolm (Verein «Zuger helfen Zugern», Christoph Wagner und Lukas Ineichen (beide KC Zug-Ennetsee)
Samichlaus und Schmutzli zu Besuch
Am 2. Dezember 2024 fand das Samichlaus-Dinner zusammen mit unseren Ladies im Restaurant Rössli statt. Nebst einem feinen Viergang-Menu stand – wie in den Vorjahren – der Besuch des Samichlaus zusammen mit dem Schmutzli im Mittelpunkt des Abends. Dabei wusste der Samichlaus so einiges über einzelne Kiwanisfreunde zu erzählen. Diese versuchten, mit mehr oder weniger originellen Sprüchen den Samichlaus zu beeindrucken und dadurch mehr Nüssli und Süssigkeiten zu erhalten. Es war ein feierlicher Auftakt in die lichterfüllte Adventszeit.
Hier ein paar Impressionen dieses gelungenen Abends.
Innovative Firma in Neuheim produziert Pflanzenkohle
Am 18. November 2024 trafen sich rund 20 Kiwanisfreunde auf dem Hof Wies 1 der Familie Keiser in Neuheim. Hier veredelt die Verora AG seit rund 30 Jahren Grüngut, Baum- und Strauchschnitt zu klimaschonendem Humuskompost. 2012 stieg die Verora AG in die bisher kaum bekannte Produktion von Pflanzenkohle ein. Adrian Würsch, Geschäftsführer der Verora AG, führte durch die Anlage und erklärte anschaulich die verschiedenen Schritte zur Produktion der Pflanzenkohle. Diese wird als Futterzusatz beim Vieh und für die Kompostierung verwendet. Als Zugabe zur Stalleinstreu oder zur Gülle bindet sie zudem flüssige Nährstoffe, vermindert Fäulnis und Ammoniak-Emissionen und damit den Geruch. Die Produktionsanlage hat eine Jahresleistung von 600 m3 Pflanzenkohle, was rund 150 Tonnen entspricht, wobei eine Tonne rund CHF 650.— kostet.
Fotos 1 und 2: Adrian Würsch erklärt den Kiwanern die Produktionsanlage
Foto 3: Adrian Würsch (links) und Programmchef Stefan Bättig beim Nachtessen
Referat von Vesa Pajasmaa über Rehkitzrettungen
Am 21. Oktober 2024 hielt unser baldiges Neumitglied Vesa Pajasmaa ein interessantes Referat über sein Hobby, nämlich die Rehkitzrettung mittels Drohnen mit Wärmebildkameras. In der Schweiz gibt es rund 450 Drohnenpiloten, die im Verein Rehkitzrettung.ch zusammengeschlossen sind. Vesa ist seit vier Jahren dabei. Die Drohnenflüge finden jeweils während der Monate Mai und Juni statt. Die ersten Rehkitzrettungen mittels Drohnen fanden im Jahr 2012 statt. Pro Jahr können damit über 5'000 Rehkitze in der Schweiz gerettet werden.

Foto: Programmchef Stefan Bättig (links), Vesa Pajasmaa (rechts)
Kiwanis Club Zug-Ennetsee feiert 30-Jahr-Jubiläum
Der Kiwanis Club Zug-Ennetsee war im Juni 1994 gegründet worden und ist somit in diesem Jahr 30 Jahre alt geworden. Der Club feierte dieses Jubiläum im Rahmen seiner kürzlichen Generalversammlung. Diese fand – ganz der Würde dieses Anlasses entsprechend – in der Kirche Sankt Wolfgang in Hünenberg statt. Dabei wurde Daniel Grunder zum neuen Präsidenten und Nachfolger von Mauro Bonani gewählt. Daniel Grunder ist freiberuflicher Rechtsanwalt mit eigener Anwaltskanzlei in Baar. Als Präsident elect (Präsident ab September 2026) wurde Ralph Stärkle erkoren, Stefan Bättig zum neuen Programmchef. Die übrigen Vorstandsmitglieder (Beat Kaufmann, Christoph Wagner und Guido Wetli) wurden bestätigt. Aus Anlass des Jubiläums wurde beschlossen, der Kiwanis-Stiftung Schweiz einen Beitrag von CHF 5'000.— zu spenden. Die Stiftung setzt sich für Projekte zum Wohle von Kindern ein. Im letzten Vereinsjahr hat der Kiwanis Club Zug Ennetsee zudem rund CHF 4'000.— Sozialbeiträge geleistet und damit sozial benachteiligte Mitmenschen unterstützt. Als nächstes Sozialprojekt steht wie in den Vorjahren die Weihnachtsaktion aller drei Zuger Kiwanis Clubs zusammen mit dem Verein «Zuger helfen Zugern» auf dem Programm. Dabei werden die Kiwaner rund 120 Kindern ihre Wunsch-Weihnachtsgeschenke erfüllen.
Im Anschluss an die Generalversammlung wurde das 30-Jahr-Jubiläum zusammen mit den Ehefrauen und Gäste befreundeter Kiwanis-Clubs gebührend gefeiert. Die Feierlichkeiten begannen mit einem Apéro auf dem Vorplatz der Kirche St. Wolfgang mit Unterhaltung durch eine Jazz-Band. Das festliche Dinner fand dann im benachbarten Clublokal, Restaurant Rössli, statt. Während des Nachtessens blickte Gründungs- und Ehrenmitglied Alois Rast auf einige wichtige Ereignisse der Vereinsgeschichte zurück. Nebst interessanten Sozialprojekten, bei denen die Kiwaner auch selbst Hand angelegt haben, gab es auch viele gesellschaftliche Anlässe, Besichtigungen, Führungen und Referate. Dies wird auch in der neuen Dekade der Vereinsgeschichte weitergeführt werden.
Referat von Regierungsrat Florian Weber
Am 12. August 2024 besuchte uns Regierungsrat und Baudirektor Florian Weber. Er ist seit 2019 Regierungsrat und leitet von Anfang an die Baudirektion. In seinem Referat gab er uns Einblick in die verschiedenen Bereiche der Baudirektion und stellte die wichtigsten aktuellen und künftigen Projekte vor:
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Umfahrung Cham-Hünenberg: Eröffnung gemäss Plan voraussichtlich 2027
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Sanierung Reussdamm, Hünenberg: Kosten von rund CHF 13 Mio.
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Kantonsschule Ennetsee, Rotkreuz: Im September 2024 wird mit dem Bau von Provisorien begonnen, die ab Schuljahr 2025/26 zur Verfügung stehen. Die neue Schule soll dann 2031 bereitstehen. Kosten von rund CHF 200 Mio.
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Sanierung Theilerhaus in Zug: Hier zieht das Verwaltungsgericht ein. Kosten CHF 12.6 Mio. Realisation: 2024-2025
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Neubau ZVB-Gebäude: Hier werden nebst der ZVB auch der Rettungsdienst und Teile der Verwaltung einziehen. Realisation: 2025-2032
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Zimmerbergtunnel II: Damit wird die Kapazität verdoppelt. Die Bahnhöfe Rotkreuz, Cham, Zug und Baar müssen ausgebaut werden (Perronverlängerungen etc.). Realisierung: ab ca. 2039.
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Ausbau kantonales Velonetz: am Schluss wird der Kanton Zug über ein Velowegnetz von rund 500 km verfügen.

Regierungsrat Florian Weber, links, Beat Unternährer, Programmchef Kiwanis Club Zug-Ennetsee, rechts
Referat von Peter Letter zum Thema Cybersicherheit
Am Dinner vom 17. Juni 2024 stellte Peter Letter, Verwaltungsratspräsident der Firma Infoguard, seine Firma in einem interessanten Referat näher vor. Die Firma mit Sitz in Baar beschäftigt sich mit dem stark zunehmenden Thema Cybersicherheit. Sie hat 230 Mitarbeiter und betreut 700 Unternehmen. Die Firma ist vor allem in der Schweiz, aber auch in Deutschland und Österreich tätig.
Weindegustation bei Schuler Weine, Hünenberg
Am Dinner vom 18. März 2024 stand eine Weindegustation bei Schuler Weine in Hünenberg auf dem Programm. Anita Erni, die fröhliche Inhaberin, kredenzte uns eine Reihe von spannenden Weiss- und Rotweinen. Dazu servierte sie feine Häppchen und eine kräftige Gulaschsuppe. Ein weiterer gelungener Anlass!
Referat von Haifischtaucher Felix Minder
Im Mittelpunkt unseres Dinners vom 19. Februar 2024 steht ein spannendes Referat von Felix Minder über das Tauchen und insbesondere über Haie. Es gibt über 400 Hai-Arten, in der Grösse von 2 Zentimetern bis 12.5 Metern. Der grösste Hai ist der Walhai mit rund 12 Metern und einem Gewicht von etwa 20 Tonnen. Der Hai ist zwar ein Fisch, hat aber ein Skelett aus Knorpeln (statt Knochen) und verfügt über eine Haut (statt Schuppen). Zudem hat der Hai keine Schwimmblase, dafür eine sehr ölhaltige Leber. Er verfügt auch über ausgeprägte Sinne: sehr gutes Gehör, sehr guter Geruchsinn, sehr gute Augen und hat ein Seitenlinienorgan zur Wahrnehmung von Druckwellen. Haie werden nach Ansicht von Felix Minder nur deshalb als gefährlich erachtet, weil man sie zu wenig kennt. Grundsätzlich seien Haie ungefährlich.


Betriebsbesichtigung Abt Holzbau AG, Baar
Am 22. Januar 2024 besuchten wir die Abt Holzbau AG in Baar. Der Inhaber, Dani Abt, führte uns durch die moderne Zimmerei. Die Firma sieht sich als Querdenker und Innovator im Holzbau, wovon wir uns vor Ort direkt überzeugen konnten. Die Abt Holzbau AG wurde 1945 vom Grossvater des heutigen Inhabers gegründet. 2009 erfolgten die AG-Gründung und Firmenübernahme durch Dani Abt. Gleichzeitig wurde auch der Neubau am heutigen Standort in der Bachweid 1 bezogen. Es war eine eindrückliche Führung durch dieses innovative Unternehmen. Im Anschluss daran stand das Nachtessen im Restaurant Brauerei in Baar auf dem Programm.
Zuger Kiwanis-Clubs beschenken Zuger Kinder
Die drei Kiwanis-Clubs im Kanton Zug (KC Zug, KC Zug Zugerland und KC Zug Ennetsee) haben zum achten Mal Weihnachtsgeschenke für Kinder von bedürftigen Familien gespendet. Diese Weihnachtsaktion wurde wiederum zusammen mit dem Verein «Zuger helfen Zugern» durchgeführt. Insgesamt 170 Kinder dürfen sich darauf freuen, ihre Wunschgeschenke an Weihnachten auspacken zu können. Im Vorfeld hat der Verein «Zuger helfen Zugern» einen Aufruf über seine Internetplattform gemacht, worauf sich Familien gemeldet und die Wunschzettel ihrer Kinder eingereicht haben.
Kürzlich haben nun Vertreter der drei Kiwanis-Clubs die 170 Geschenke im Büro von «Zuger helfen Zugern» an die Vereinsgründerin Rosa Kolm übergeben. Der Verein wird die Geschenke noch vor Weihnachten an die Eltern weitergeben, so dass diese die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen können. Die Namen der beschenkten Kinder und deren Eltern sind den Kiwanis-Clubs nicht bekannt. Mit den Geschenken wollen die Kiwaner den Kindern eine Freude bereiten und für sie und ihre Familien Weihnachten zu einem unvergesslichen Fest machen. Dies ganz nach dem Motto von Kiwanis «Serving the children of the World».
Die Zuger Kiwanis-Clubs unterstützen den Verein «Zuger helfen Zugern» nicht nur mit dieser Weihnachtsaktion, sondern leisten auch jährliche Beiträge an die Sozialaktionen des Vereins.
Bild: Geschenkübergabe durch Vertreter der drei Zuger Kiwanis-Clubs, v.l.n.r. Mauro Bonani (KC Zug Ennetsee), Stephan Eberle, Martin Uster (beide KC Zug Zugerland), Rosa Kolm (Verein «Zuger helfen Zugern», Lukas Ineichen, Christoph Wagner und Alex Gemperle (alle KC Zug Ennetsee); nicht auf dem Bild: Urs Andermatt (KC Zug)

Der Samichlaus zu Besuch
Am 4. Dezember 2023 fand das Samichlaus-Dinner im Restaurant Rössli statt. Mit einem feinen Essen liessen wir uns auf die Weihnachtszeit einstimmen. Dabei wurden wir vom Samichlaus und seinem Schmutzli überrascht. Der Samichlaus hatte über einige Kiwaner etwas zu berichten. Die meisten aufgerufenen Kiwaner sagten dem Samichlaus entweder ein altbekanntes Sprüchli auf, überzeugten mit einem spontan gedichteten Vers oder googelten ein weniger bekanntes Sprüchli im Internet. Jeder nach seinem Gusto! Auf den Nachhauseweg durften alle Kiwaner einen grossen Chlaussack, gespendet aus der Vereinskasse, mitnehmen.
Hier ein paar Impressionen dieses gelungenen Abends.
Der Zuger Fotograf Andreas Busslinger berichtet über seine fotografische Arbeit
Am Dinner vom 13. November 2023 berichtete der preisgekrönte Fotograf Andreas Busslinger über seine spannende fotografische Arbeit. In einer Diashow zeigte er seine spektakulären Bilder, die er als Gleitschirmpilot und mit seiner Drohne von der Schweiz von oben aufgenommen hat. Unglaublich faszinierend sind vor allem die Fotos, die im Projekt «vertical view» entstanden sind: Fotos senkrecht von oben. Es handelt sich quasi um abstrakte Kunst, geschaffen von Mensch und Natur! Diese Fotos sind auch im Fotoband «vertical view» enthalten. Wie die Fotos und sein Buch entstanden sind, führte uns Andreas Busslinger abschliessend noch in einem interessanten Film vor.


Mauro Bonani neuer Präsident Kiwanis Club Zug-Ennetsee
An der 30. Generalversammlung des Kiwanis Clubs Zug-Ennetsee wurde Mauro Bonani, Hünenberg, als Nachfolger von Stefan Bättig zum neuen Präsidenten gewählt. Mauro Bonani ist Mitglied des Verwaltungsrates und Geschäftsführer der Totalunternehmung Jego AG, Hünenberg. Programmchef für das neue Vereinsjahr ist Beat Unternährer, Hünenberg. Dem Vorstand gehören weiter Christoph Wagner (Sozialaktionen), Beat Kaufmann (Finanzen) und Guido Wetli (Sekretär) an. Daniel Grunder wird als Präsident elect im Herbst 2024 Mauro Bonani als Präsident des Kiwanis Clubs Zug-Ennetsee ablösen.
Im letzten Vereinsjahr hat der Kiwanis Club Zug Ennetsee rund CHF 7'000 Sozialbeiträge geleistet und damit sozial benachteiligte Mitmenschen – vor allem Kinder und Familien – unterstützt. Als nächstes Sozialprojekt steht wie in den Vorjahren die Weihnachtsaktion aller drei Zuger Kiwanis Clubs zusammen mit dem Verein «Zuger helfen Zugern» auf dem Programm. Dabei werden die Kiwaner rund 120 Kindern ihre Wunsch-Weihnachtsgeschenke erfüllen.


Besichtigung Confiserie Speck, Zug, am 21. August 2023
Heute besuchen wir die neue Produktionsstätte mit angeschlossenem Café der Confiserie Speck im Göbli in Zug. Die Confiserie Speck wurde 1895 gegründet. Sie zählt heute rund 80 Mitarbeitende an sechs Standorten. Die neue Produktionsstätte wurde vor rund einem Jahr bezogen. Hier wird alles von Grund auf von Hand produziert. Es werden keine Halbprodukte verwendet. Nach der Begrüssung durch Mitinhaber Walter Speck zeigt uns Angela Arnold, stellvertretende Produktionsleiterin und Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft, wie die Kirschtorten und Kirschstängeli hergestellt werden. Pro Woche werden jeweils rund 400 Kirschtorten produziert. Nach diesen spannenden Vorführungen von Angela Arnold zeigt uns Mitinhaber Peter Speck auf einem Rundgang den modernen Betrieb. Im Anschluss an die Führung geniessen wir einen feinen Apéro-Riche aus dem Hause Speck.
Bilder der Vereinsreise ins Wallis 17/18 Juni 2023
Besichtigung Drogerie Schleiss, Hünenberg, am 15. Mai 2023
Zusammen mit unseren Damen treffen wir uns in der neuen Drogerie Schleiss in Hünenberg. Unser Mitglied Pégè Schleiss erzählt aus seinem Geschäftsleben, das 1985 in Hünenberg mit der Eröffnung der «Drogerie im Dorfgässli» begonnen hat. Schon immer war es sein Ziel, Hünenberg zu einem Einkaufserlebnis zu machen. Mit der Eröffnung der neuen Überbauung «Maihölzli» im November 2022 wurde sein jahrelanges Engagement belohnt. Er selbst ist mit seiner Drogerie (neu «Drogerie Schleiss») ebenfalls in die neue Überbauung gezogen. Gleichzeitig hat er die Geschäftsführung auf seinen Sohn Darko übertragen. Auf die Frage, was die Drogerie Schleiss ausmacht, erklärt Darko Schleiss, dass dies die Hausspezialitäten seien, nämlich Frischpflanzentinkturen (von 60 verschiedenen Pflanzen), Gemmotherapien (Pflanzenknospen) und eigene Teemischungen. Nach der interessanten Firmenbesichtigung begeben wir uns in das Café/Bistro Maihölzli, das von Deborah Schleiss, der Tochter von Pégè Schleiss, geführt wird. Hier geniessen wir einen kurzen Apéro, bevor es zum Nachtessen ins Restaurant Rössli in Cham geht.



Besichtigung Trihow AG, Rotkreuz, am 17. April 2023
Heute steht eine interessante Führung beim Startup Trihow AG in Rotkreuz auf dem Programm. Begrüsst werden wir von Beat Knüsel, CEO und Gründer. Trihow macht digital verfügbare Inhalte «be-greifbar» und bringt dadurch das Kundenerlebnis auf ein neues Level. Durch die Interaktion mit haptischen (fühlbaren) Elementen werden digitale Inhalte einfach zugänglich und erlebbar. Die Trihow AG entwickelt Digitalisierung zum Anfassen und bringt damit die digitale mit der analogen (realen) Welt zusammen. Sie entwickelt Anwendungen für Beratungen, den Verkauf (z.B. bei Messen) und Visualisierung im dreidimensionalen Raum (z.B. Materialien für Inneneinrichtungen). Die Trihow AG ist bis jetzt die einzige derartige Firma in der Schweiz. In Europa gibt es nur noch in Schweden eine Mitbewerberin. Die Trihow zählt aktuell 15 Mitarbeitende. Sie hat sich für den Innovationspreis beworben und ist für den Final der letzten fünf nominiert. Im Anschluss an die eindrückliche Führung geniessen wir einen von der Trihow AG mitfinanzierten, feinen Apéro Riche.
Besichtigung Fischzucht Edelkrebs AG, Sins, vom 20. März 2023
Heute stellt uns unser Mitglied Alex Gemperle seine Firma Edelkrebs AG in Sins vor. Ursprünglich hatte man die Absicht, Edelkrebse industriell zu züchten. Der Edelkrebs braucht aber mindestens fünf Jahre, um ein Lebendgewicht von 75 Gramm zu erreichen, was eine kommerziell orientierte Aufzucht nur bedingt ermöglicht. Auf Grund der Forschungsergebnisse betreibt die Firma deshalb seit 2017 keine industrielle Nachzucht von Edelkrebsen mehr. Man konzentriert sich auf die Aufzucht von Äschen und Lachsen. Die Produktion läuft erst seit rund einem Jahr. Die Äschen werden in einer Kreislaufanlage vom Ei bis hin zum Speisefisch produziert. Nach zwei Jahren und dem Erreichen von 350 Gramm Lebendgewicht sind die Äschen schlachtreif. Seit 2018 werden auch in der Schweiz erbrütete Bachtellachse als Setzlinge in die Kreislaufanlage eingesetzt und aufgezogen. Es handelt sich dabei um eine Kreuzung des Masu- sowie des Lotoslachses. Seinen Namen verdankt der Bachtellachs der Region Bachtel im Zürcher Oberland, wo er seinen Ursprung erlangte.
Bereits nach 12 Monaten erreicht der Lachs ein Lebendgewicht von 500 Gramm und ist mit 600 Gramm schlachtreif. Lachse und Äschen werden sowohl als Ganzfisch (ausgenommen) als auch als Filet für die Gastronomie und Privatpersonen angeboten. Die Firma wird von Florian Gemperle, Sohn von Alex, als Geschäftsführer geleitet. Zusammen mit Betriebsleiter Christian Rüttimann führte er uns durch die Anlage und vermittelte interessante Details über die Aufzucht dieser Fische. Die Aufzucht ist mit viel Handarbeit verbunden, müssen doch beispielsweise die Äschen viermal im Jahr nach Grössen aussortiert werden und dies bei rund 4'000 Äschen! Von den Lachsen befinden sich 21'000 kleine und 10'000 grosse in den verschiedenen Wasserbecken. Auch die Schlachtung erfolgt von Hand. Da ist es doch erstaunlich, dass für den Betrieb nur zwei Angestellte mit einem Gesamtpensum von 180 Stellenprozenten tätig sind. Im Anschluss an diese spannende Führung treffen wir uns im Restaurant Löwen in Sins, wo wir den köstlichen Masu-Lachs als Apéro-Häppchen (geräuchert) und als Hauptgang (Filet) geniessen dürfen.